Das Zentrum ist nicht die Mitte

Das Zentrum ist nicht die Mitte

Das hört sich merkwürdig an und ist es auch.
Im Dienstagskurs und auch in der Kunstprojektwoche gehen einige Schüler der Klasse 10 der Frage auf den Grund, wo denn der Mittelpunkt von Chemnitz ist. Wenn 2025 Chemnitz Kulturhaupt ist/sein sollte, dann ist die Antwort auf diese Frage auch ein Stück Kultur.
stadtplan k

Im Gruppenraum in der dritten Etage hängt ein großer Stadtplan von Chemnitz. Auf diesem wurden zwei Mittelpunkte von Chemnitz ermittelt.
Zwei Mittelpunkte?
Nun, es gibt keine einheitliche Festlegung, was man unter dem Mittelpunkt eines Ortes, einer Landschaft oder eines Landes versteht.
Eine Möglichkeit ist die Ermittlung des Schnittpunktes der Nord-Süd-Linie mit der Ost-West-Linie. Dazu wird der nördlichste Punkt mit dem südlichsten Punkt und der westlichste mit dem östlichsten Punkt verbunden.
Nord sued k
Das wurde auf dem Stadtplan (erst einmal) mit Gummischnüren vollzogen. Wie man sehen kann, liegt der Punkt an der Johann-Esche-Straße.
Eine zweite Variante für den Mittelpunkt geht so. Um das zu untersuchende Gebiet wird ein Rechteck gelegt, welches sich wieder an den Himmelsrichtung orientiert. Auf dem ersten Bild erkennt man rechts eines Nord-Süd-Seite des Rechtecks, die am östlichsten Punkt von Chemnitz anliegt. Die anderen Seiten des Rechtecks entsprechend.
Als Mittelpunkt von Chemnitz wird nun der Schnittpunkt der Diagonalen verwendet.
diagonal k
Dieser Schnittpunkt liegt in der Nähe des Straßenbahnmuseums. Also doch deutlich weit weg von der Johann-Esche-Straße.

Wird fortgesetzt

 

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