Newton

saac Newton und ein Journalist.

Journalist: Herr Newton, Sie hatten ja eine sehr bewegte Vergangenheit, erzählen Sie doch mal.

Isaac: Nun ja, ich wurde ja 1643 als so winziges Kind geboren, dass meine Eltern dachten, dass ich gleich wieder sterben müsse. Mein Vater wollte dann später auch das ich später mal seinen Bauernhof übernehme, aber das war nicht so das meins. Ich wollte lieber die Gesetze der Physik erforschen und mich nicht mit Mistgabel bewaffnet dem bäuerlichen Leben stellen.

Journalist: Ja, aber berichten Sie doch bitte über das, was Sie mit der Zeit taten, die Sie dadurch bekamen.

Isaac: Ich ging erstmal auf die Schule, da mein Vater zum Glück nicht so einer war, wo der Sohn tun musste, was er ihm sagte. Nein nein, mein Vater dachte sich, dass ich wohl selbst entscheiden könne und ich entschied mich für die Wissenschaft. 1661 nahm ich mein Studium in Cambridge auf und sollte eigentlich Jurist werden.

Journalist: Aber?

Isaac: Ich las statt der Gesetzestexte, lieber die Bücher von Kopernikus, Kepler. Galilei und Descartes. Mich faszinierten die, für die damalige Zeit sehr neuen Ansichten und deshalb waren die Anderen nicht gerade nett zu mir, weil sie alle zusammen, Professoren als auch Studenten, Anhänger von Aristoteles waren. 1664 habe ich dann mein erstes kleines Buch verfasst mit dem Namen: ”Einige Philosophische Fragen” darin schrieb ich über meine Gedanken zu Natur und Wissenschaft. Darin stand auch mein Motto: “Platon ist mein Freund, Aristoteles ist mein Freund. Aber meine beste Freundin ist die Wahrheit.”

Journalist: Ihre Studienzeit wurde doch unterbrochen, warum? Was taten Sie in der Zeit?

Isaac: Ich zog mich auf meinen Landsitz zurück und kam zu der Erkenntnis das die griechische Denkweise falsch ist. Ich verbrachte dort zwei Jahre und entwickelte die Differenzialrechnung, doch zur selben Zeit entwickelte Gottfried Wilhelm von Leibnitz dasselbe Verfahren und es war nicht klar wer sie zuerst entdeckte. Ich entdeckte, dass die Ringe, welche bei der Sternenbeobachtung um jeden Stern waren, durch das Licht entstanden und nicht wie angenommen durch einen Linsenfehler. Denn wie ich feststellte, bestand das Licht aus allen Farben des Regenbogens und sah nur in gebündelter Form weiß aus und dass es nur durch die Prismentechnik im Teleskop aufgespalten wurde. 1667 konnte ich nach Cambridge zurück und schrieb mehrere Bücher über meine Entdeckungen. Ich wurde deshalb dann auch zum Professor ernannt.

Dann hatte ich meinen schrecklichen Nervenzusammenbruch. Doch früher gab es noch keine Psychologen, deshalb konnte mir niemand helfen. Ich hatte diesen Zusammenbruch wegen diesem Huygens und wegen so einem englischen Forscher, der doch tatsächlich behauptete, ich hätte seine Ideen gestohlen.

Journalist: Und was taten Sie dann als Sie zu Hause allein auf ihrem Gut verweilten?

Isaac: 1684 kam Edmont Halley zu mir und fragte nach Hilfe bei der Berechnung der Sternenbahnen. Ich erklärte ihm, dass ich dieses Problem schon lange gelöst, aber den Zettel mit den Berechnungen verloren hatte. Ich rechnete also noch einmal und schickte Halley einen Brief mit der Lösung. Halley bat mich ein Buch darüber zu schreiben. Das tat ich ich nannte es Philosophae naturalis principia mathematica. Ich hatte drei Jahre daran gearbeitet.

Ich stellte die drei Axiome auf (Axiom heißt Grundgesetz). Das erste besagte, dass ein Körper nicht aufhört sich zu bewegen, wenn er nicht von einer Kraft beeinflusst wird.

Ich erkläre es Ihnen anhand eines Eishockeypucks, wenn man ihn schlägt fliegt er weg und hält aber irgendwann an, weil die Reibung und die Erdanziehungskraft ihn stoppen.

Mein zweites Axiom wird meist als Formel F=m*a geschrieben und in der Physik verwendet.

Das dritte meiner Axiome besagt, dass es für jede Kraft eine Gegenkraft gibt. Wenn wir zum Beispiel gegen eine Wand drücken, dann wirkt es so als würde die Wand zurückdrücken.

Ich stellte fest, dass die Schwerkraft das ist, was alles zu Boden zieht und das der Mond sich so verhält wie ein Apfel, er fällt.

Journalist: Könnten Sie das vielleicht erklären?

Isaac: Natürlich gerne! Also, der Mond wurde vermutlich bei einem Zusammenstoß der alten Erde und einem anderen Himmelskörper gebildet. Die Erde zog den Mond durch die Anziehungskraft an, doch der Mond umkreiste sie nur, da die Fliehkraft ihn in der Schwebe hält. Er konnte gewissermaßen nicht weg von der Erde und nicht drauf fallen. Der Mond wird auch nicht langsamer, da er im All so etwas wie Luftwiderstand nicht zu spüren bekommt, denn wie Sie sicher wissen, gibt es dort keine Luft. Na ja ein paar Blasen auf irgendwelchen Sternen oder Planeten wird es schon geben, aber nicht so wie auf der Erde. Genauso geht es mit allen Planeten und der Erde und der Sonne und allem was sich bewegt in unserem Universum.

Journalist: Ich danke ihnen Herr Newton und verabschiede mich.

Isaac: Keine Ursache ich hatte viel Spaß! In einem nächsten Interview würde ich meine Ausführungen gerne noch präzisieren wollen.