Sizilien Blog 2014

Tag 03 Die Erkundung des π

Arbeitsfrei - Fahrt nach Syrakus, der Stadt des Archimedes, diverser Tyrannen und wunderbaren Eises.

Tapfere Menschen baden sogar im Mittelmeer.

Weitere Infos und Bilder dann morgen.

Die Erkundung des π

Auch an diesem Tag missglückte uns der Versuch bei der Zubereitung des Frühstücks mitzuwirken, denn, wie auch die letzten Tage, kamen uns die Woofer zuvor. Diese Säcke!
Nach der Erledigung des Abwaschs ging es auf nach Siracusa (Syrakus), zur Besichtigung der Stadt und des archimedischen Museums. Zur Zeit des Mittags, entschieden wir uns, eine alte, griechische Festungsanlage zu bestaunen. Von ehemals 10 Meter hohen Mauern, sind nun nur noch 3 Meter übrig. Trotzdem ist die Anlage überwältigend. Wir konnten übrigens nicht erkennen, welche Tageszeit war, da es die Sonne nicht schaffte, die dichte Wolkenwand zu durchbrechen. Den Umständen zum Trotz entschieden wir uns dafür, einen Strandbesuch durchzuführen. Der eher weibliche Teil unserer Crew, ließ es sich nicht nehmen, Stärke zu beweisen und sprang furchtlos in die wogenden Wellen des aufgewühlten Meeres. Zurück auf der Casa nutzten wir die restliche Zeit zum Nichtstun. Am Abend lieferten wir uns einen krassen Fight mit Doreen. Jeder Kenner des Spieles „Ohne Furcht und Adel“ wird das verstehen...

Der Höhepunkt des Spieles war zu dem Zeitpunkt erreicht, als riesige Mengen, tosenden Wassers über Valentin hereinbrachen, nachdem Gunnar den Thronsaal von Doreen zerstörte.

Bis nachts halb zwölf besetzten wir die Küche, um zwei Apfelkuchen „sehr fein“ zu backen. Den gibt’s morgen zum Frühstück.

Die sonnigsten, wärmsten und (füge beliebiges Superlativ ein) Grüße aus Sizilien wünschen:

WIR!!!        EUCH!!!      von ganzem Herzen.

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Tag 02 Unkraut und Oliven

Amen zu dir, Schinken!

Nach diesem exquisiten Tag Nummer 2, fallen drei Mitreisenden, diese wundervollen vier Wörter ein. Wer sie richtig zuordnet, bekommt eine halbe Orange aus Sizilien, vom Ufer des Simeto.

Zu Beginn dieses Tages wurden wir von einer brutalen Aufwachepidemie heimgesucht. Nachdem diese aufgrund mangelnder Opfer verebbte, traten wir zum fröhlichen Roden an. Die jungen Orangenbäume mussten von ihren, zum Teil, spießigen Nachbarn befreit werden. Wir nutzen hauptsächlich unsere Hände und Schusters Rappen, griffen aber auch zu schwererem Geschütz um dem widerspenstigen Grünzeug Herr zu werden. In diesen schier endlosen Stunden ermattender Arbeit brannte uns die sengende Sonne auf die Leiber.

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Ein erfrischendes, „kleines“ Mittagsmahl brachte uns wieder auf Vordermann (siehe Photo) und wir zogen aus, dass Müllsammeln zu lernen. Am Ufer des Flusses, welcher zu Füßen der Casa plätschert, sammelten wir einen umgefallenen Vogel-Beobachtungszaun, und 25 Kisten feinsten, italienischen Mittelklassenmüll ein. Nirav beteiligt sich an einer Aktion, welche das Ziel hat, dass Tal zum Schutzgebiet erklären zu lassen. Es war sehr interessant.

Nun sitzen wir in der Küche und pressen den gefühlt hundertsten Liter Orangensaft heute. Der ganze Raum ist erfüllt vom Duft des leckeren Essens.

Zum glorreichen Ende, dieses Tagesberichtes.

Schreibe einen Satz mit 10 Wörtern!:

Ein Teilnehmer unserer Expedition zerstörte den Wasserversorgungsschlauch für die kleinen... => Sie haben keine Wörter mehr zur Verfügung, dass tut uns gar nicht leid.

Tag 01 Endlich in Sizilien

Sind gerade in Köln.

Abgesehen davon, dass wir unser Gepäck nachzahlen mussten, hat alles wunderbar geklappt. Danke an die Eltern, die uns nach Dresden gebracht haben.

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Wir sind gut gelandet.

Die Casa wurde wieder gefunden. Der Ätna raucht (etwas).

Der Garten ist grün - junge Katzen, Welpen - einfach nur schön.

 Und weiter geht es.

Wärmende Sonnenstrahlen, gefühlte 25 Grad und ein großer Schwung an Endorphinen empfingen uns als wir nach zweieinhalb Stunden das Flugzeug verließen. Die ersten Eindrücke sorgten schon für eine angeheiterte Stimmung und steigerte unsere Vorfreude auf die vor uns liegenden zwei Wochen. Nach der Übernahme der zwei leicht verbeulten Mietwagen, starteten wir unsere Fahrt nach Paterno. Musik, knappe Bekleidung und Sonnenbrillen sorgten für gute Laune. Im Laufe der Fahrt wuchs unsere freudige Erregung durch die landschaftlichen Eindrücke, die uns von allen Seiten umgaben. Die Umgebung ist geprägt von Orangenhainen, sizilianischen Anwesen und natürlich dem gigantischen Blick auf den Ätna.
Nach einigen „geplanten“ Umwegen erreichten wir die Casa delle Aque, ein wunderschönes Masseria-Haus. Wir wurden herzlich von den hofeigenen Hunden in Empfang genommen und Doreen führte uns kurzerhand zum Gemüsegarten. Nachdem wir uns mit den Besitzern und den meisten Woofern bekannt gemacht hatten, führte Nirav uns mit stolz geschwellter Brust über seinen Hof und zeigte uns verschiedene Orangensorten, Quellen und Beete (Kostproben ließen sich dabei nicht vermeiden).
Nach dem Rundgang bekamen wir unsere Zimmer und richteten uns mehr oder weniger gemütlich ein. Später trafen wir uns zum gemeinsamen Kochen, Munchkin spielen und zum Verfassen des Blogs. Jetzt gibt es erstmal ein veganes Abendessen! Buona notte e à domani!

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