Lexikon-Deutsch

Adjektiv

Das Adjektiv

 

  • benötigt man um Lebewesen, Gegenständen, Sachverhalten,

Handlungen Eigenschaften zuzuordnen

drücken Zugehörigkeit aus z.B.: russisch

benennen Farben u. Formen z.B.: rot, eckig

bewerten z.B.: gut, schlecht

 

Adjektiv als Attribut: - meist in Verbindung mit einem Nomen

- Adjektiv bestimmt das Nomen näher

- Adjektiv wird wie Nomen gebeugt

z.B.: Das rote → Cabrio der schönen → Frau

 

Prädikativer Gebrauch: - ist Ausnahme zu Attribut

- Adjektiv bleibt ungebeugt bei Verbindung mit Verben:

sein, bleiben, werden, wirken

 

z.B.: Die Frau ist schön. Das Cabrio wirkt rot.

 

Steigerung des Adjektivs: - Adjektive steigert man um zu zeigen, dass

Lebewesen, Sachverhalte, etc. zwar die selben

Eigenschaften aber in unterschiedlich Abstufungen

besitzen

 

Grundstufe (Positiv): Dein Hund ist verspielt.

 

Vergleichs- o. Höherstufe (Komparativ): Dein Hund ist verspielt-er als meiner.

meist Endung -er und danach als, es kann durch Wörter wie noch, erheblich,

beträchtlich, wesentlich u. ähnlich gesteigert werden

 

Höchststufe (Superlativ): Dein Hund ist am verspielt-esten .

an Grundstufe -st o. -est dranhängen und davor meist am

 

Unregelmäßige Steigerung: gut- besser- am besten ; viel- mehr- am meisten

 

keine Steigerung: voll, optimal, maximal, ideal, lila, egal, super, tödlich

 


Präpositionalobjekt

Präpositionalobjekt

Das Präpositionalobjekt kann reppräsentiert werden durch einen präpositionalen Ausdruck, einen Gliedsatz, einen Infinitiv mit "zu" oder einem Pronominaladverb.
- wird immer durch eine Präposition eingeleitet!
- mit welcher Präposition das Präpositionalobejekt eingeleitet wird hängt vom Verb ab.

Das Präpostionalobjekt lässt sich vom werb her nur mit seiner Präpostion ergfragen z.B. auf wen?/ Worauf hoffst du?

Bsp:
ich kaufe das Geschenk für meinen Vater.
Frage: Für wen kaufe ich das Geschenk?
Präpostionalobjekt: Für meinen Vater.

Interjektion

Interjektion

Eine Interjektion ist eine Wortart.

Interjektionen sind: Geräusche, Ausdruckswörter, Zwischenrufe,...

Sie werden mit Kommas, Ausrufezeichen oder Bindestrichen vom Satz getrennt. Sie können nicht gebeugt werden.

Bsp.: Igitt, das ist ja eklig!

"Hey! Aufmachen!"

Und er fiel hin - hoppla! - das tat weh.

Konjunktionen

Konjunktionen

Konjunktionen dienen zur Verbindung von Satzteilen, Hauptsätzen und Nebensätzen.
Konjunktionen werden im Deutschen oft auch als Bindewort bezeichnet.

Bsp.:
Ich schreibe UND du liest

Adverb

Adverbien

Bsp:

Adjektiv= der tapfere Held

Adverb= der Held kämpft tapfer

 

Adjektiv bezieht sich auf Nomen.

Adverb bezieht sich auf Verb.

 

Adverb

Fachbegriff

Beispiele

Des Ortes

Lokaladverb

Hier, dort, überall

Der Zeit

Temporaladverb

Heute, immer, bisher

Des Grundes

Kausaladverb

Darum, deshalb

Der Art und Weiße

Modaladverb

Gern, sehr, kaum

 

Steigern: es gibt nur wenige Steigerungen bei einem Adverb.

Bsp.: oft, wenig, bald, gern, sehr (mehr, am meisten).

 

Das Adverb:

  • ist ein Umstandswort

  • macht nähere Angaben zur Handlung und Vorgängen, die mit dem Verb dargestellt werden

 

Merksatz: Das Adverb bezieht sich immer auf das Verb.

Die Fälle

 

Die Fälle

  1. Fall Nominativ

Frage: Wer oder Was?

  1. Fall Genitiv

Frage: Wessen?

 

  1. Fall Dativobjekt

Frage: Wem?

  1. Fall Akkusativobjekt

Frage: Wen o. Was?

 

1 & 2. Fall:

Bsp.: NominativNina hat gestern ihren Schlüssel verloren.

Genitiv Die Familie erinnerte sich der gemeinsam verbrachten Urlaube.
Das Genitiv Objekt wird nur selten verwendet.

Verben die das Genitiv Objekt fordern:

-erinnern

-bedürfen

-gedenken

-erbarmen

3. & 4. Fall:

Mein kleiner Bruder verkauft seinem Freundsein altes Fahrrad. Dativobjekt. & Akkusativobjekt.

 

Präposition

 

Präposition

Merksatz: Propositionen sind Verhältniswörter, das heißt, sie kennzeichnen die Beziehung oder das Verhältnis zwischen Lebewesen und Dingen wie sie zueinander stehen. Diese Verhältnisse können temporal (zeitlich), lokal (räumlich), kausal (begründend) und modal (Art und Weise) sein.

Präpositionen sind unbeugbar und bestimmen den Fall des folgenden Substantives.

Präpositionen können nur den 2., 3. Und 4. Fall verlangen.

 

Bsp.: Sie sitzt auf dem Stuhl.

 

Präposition

 

auf = bestimmt den Fall des Substantives – dem Stuhl (3. Fall Dativ)

 

Präpositionen: auf, aus, in, nach, über, von, zu, mit, ohne, zur, im, anstelle, gegen, ohne …

Adverbialbestimmung

Adverbialbestimmungen

Adverbialbestimmung der Art und Weise ( Modalbestimmung):
Frage: Wie?
Beispiel: Klausi stiehlt geschickt einen Bonbon.
Wie stiehlt er den Bonbon?

Geschickt stiehlt er den Bonbon.

Adverbialbestimmung des Grundes (Kausalbestimmung):

Frage: Warum?
Beispiel: Deswegen stiehlt Klausi einen Bonbon.

Warum stiehlt Klausi einen Bonbon?
Deswegen stiehlt Klaui einen Bonbon.

!!! Eine Adverbialbestimmung kann an jeder Stelle eines Satzes stehen und erklärt, oder beschreibt dem Umstand genauer.

 

 

 

Adverbialbestimmung des Ortes

 

(Lokalbestimmung)

 

 

Frage: Wo? Wohin? Woher?

 

Beispiel: Klausi geht morgen in das Kino.

 

Wo geht Klausi morgen hin?

 

In das Kino.

 

Adverbialbestimmung der Zeit

 

(Temporalbestimmung)

 

Frage: Wann?

 

Beispiel: Klausi isst heute ein Bonbon.

 

Wann isst Klausi ein Bonbon?

 

Heute isst Klausi ein Bonbon.

 

!!! Eine Adverbialbestimmung kann an jeder Stelle eines Satzes stehen und erklärt, oder beschreibt dem Umstand genauer.!!!

 

 

 

 


Attribut

 

Attribut

 

Definition:

 

Ein Attribut ist eine Ergänzung zu einem Satzglied, welches es näher beschreibt.

Das Attribut kann einem Subjekt, einem Objekt oder einer Adverbialbestimmung zugehören.

 

 

Beispiele:

 

Vorangestelltes Attribut:

Manche Indios jagen mit dem furchtbaren, tödlichen Gift.

 

Nachgestelltes Attribut:

Manche Indios jagen mit dem Gift des Baumsteigerfrosches.

 

Attributsatz:

Manche Indios jagen mit dem furchtbaren, tödlichen Gift dessüdamerikanischenBaumsteigerfrosches, der im Regenwald lebt.

 

 

 

  • vorangestelltes Attribut

  • nachgestelltes Attribut

  • Attributsatz

Partizip 1

Partizip 1

Das Partizip 1 ist ein Mittelwort (Wortart) zwischen Verb und Adjektiv. Es wird auch Partizip Präsens genannt. Es drückt eine Handlung aus, die gleichzeitig mit einer anderen passiert.
Bsp.Satz:
Der Hund Hund liegt vor seiner Hundehütte und knurrt.(2 Handlungen gleichzeitig)
Umformen in Partizip 1:
Infinitvf + d
-liegend
-knurrend
Bsp. Der Hund liegt knurrend vor seiner Hundehütte.
Wenn Partizp 1 vor dem Prädikat steht kommt noch ein "e" dazu.
Bsp.
Der knurrende Hund liegt vor seiner Hundehütte

Zeitformen

Zeitformen


Präsens (Gegenwart): Beispielsatz: Ich gehe. / Ich schlafe.
 
Präteritum (einfache Vergangenheit): Beispielsatz: Ich ging./ Ich schlief.
 
Perfekt (vollendete Gegenwart): Beispielsatz: Ich bin gegangen./ Ich habe geschlafen.
                                                              Bildung: Präsensform von „sein“ bzw. „haben“ +Partizip 2
 
Plusquamperfekt (vollendete Vergangenheit): Beispielsatz: Ich war gegangen./Ich hatte geschlafen.
                                                                                       Bildung: Präteritum-Form von „sein“ bzw. „haben“ +Partizip 2
 
Futur 1: Beispielsatz: Ich werde gehen./Ich werde schlafen.
              Bildung: finite Form von „werden“ + Grundform des Vollverbs.

Artikel

 

Die Artikel

Der unbestimmte Artikel

Unbestimmte Artikel sind ein (männlich und sächlich) und eine (weiblich). Der unbestimmte Artikel bezieht sich auf etwas nicht Identifiziertes – etwas, das noch nicht erwähnt wurde, unbekannt oder neu ist.

Beispiel für weiblich: Dort drüben ist eine Studentin.

Beispiel für männlich: Dort drüben ist ein Student.

Der bestimmte Artikel

Bestimmte Artikel der (männlich), die (weiblich) und das (sächlich). Der bestimmte Artikel bezieht sich auf etwas Identifiziertes – etwas, das bereits erwähnt wurde oder bekannt ist.

Beispiel für weiblich: Die Frau dort drüben betrog mich!

Beispiel für männlich: Der Mann dort drüben betrog mich!

Der bestimmte Artikel wird in folgenden Situationen benutzt:

Eine Sache oder eine Person ist bekannt:

Beispiel: Das Baby schreit.

 

Eine Sache oder eine Person wurde vorher genannt:

Beispiel: Dort steht ein MannDer Mann hat einen HutDer Hut ist schwarz.

 

Etwas ist einmalig: (Flüsse, Gebirge, Länder mit Artikel, Namen, Seen, Planeten, ...)

Beispiel: die Donau, die Elbe, die Alpen, der Bayrische Wald, der Bodensee, der Chiemsee, die Dominikanische Republik, die Erde, der Jupiter, …

 

Wenn der Superlativ gebildet wird:

Beispiel: Frank ist der schnellste Schwimmer.

 

Bei Datumsangaben und Ordinalzahlen:

Beispiel: Heute ist der zehnte August.

 

Deklaration der bestimmten Artikel

Der bestimmte Artikel zeigt den jeweiligen Kasus des Nomens an. Weil das Nomen selber meist keine Informationen über den Kasus zeigt, übernimmt der bestimmte Artikel diese Funktion.

Kasus

Maskulinum

Femininen

Neutrum

Plural

Nominativ

Der

Die

Das

Die

Akkusativ

Den

Die

Das

Die

Dativ

Dem

Der

Dem

Den

Genitiv

Des

Der

Des

Der

 

Kein Artikel

Man verwendet normalerweise keinen Artikel für:

  • Berufe – Sie ist Krankenschwester.

  • Musikinstrumente – Er spielt Gitarre.

  • Materialien – Wir müssen Wasser kaufen.

  • Glaube / Konfession – Er ist Katholik.

Die eben genannten Gruppen können in bestimmten Fällen auch mit Artikel verwendet werden.

Kein Artikel

unbestimmter Artikel

bestimmter Artikel

Sie ist Krankenschwester.

Sie ist eine gute Krankenschwester.

Die Krankenschwester kenne ich.

Er spielt Gitarre.

Er hat eine neue Gitarre.

Ich muss die Gitarre stimmen.

Wir müssen Wasser kaufen.

Das ist ein stilles Wasser.

Wo ist das Wasser?

Er ist Katholik.

Er ist ein strenggläubiger Katholik.

Der Katholik fragt den Pfarrer.

 

Haupt- und Nebensatz

 

Haupt- und Nebensatz

 

HS-Hauptsatz
NS-Nebensatz

 

Unterschied zwischen HS u. NS inhaltlich:
In einem HS sind wichtige Informationen, in einem NS nur zusätzliche.

Satzgefüge:

Satzverbindung:

HS,NS
NS,HS

HS,NS,HS                      

HS,HS

 

 

Hauptsatz:

Im Hauptsatz steht die finite (gebeugte) Verbform an erster oder zweiter Stelle.

 Nebensatz:
Im Nebensatz steht die finite Verbform an letzter Stelle.

 

Haupt- und Nebensätze werden durch ein Komma voneinander getrennt. Das Gleiche trifft auch auf zwei oder mehrere aufeinander folgende Hauptsätze zu.

Beispiele: rot = finite Verbform grün = Einleitewörter

 

  1. Satzgefüge: Er kam zu spät in die Schule, HS

    weil er verschlafen hatte. NS

     

  2. Satzgefüge: Hat Christian geniest, HS

    weil er erkältet ist? NS

Modalverben

 

Modalverben

-modifizieren ein Verb-

  1. Bedeutung: Modalverben drücken aus was man will, möchte oder z.b. tun muss.

Ich will nach Hause

Ich muss nach Hause.

Hier drückt man aus, wie dringend es ist das z.B ich nach Hause muss.

 

Merke:

Modalverben drücken besondere oder bestimmte Handelsweisen aus. (modifizieren)

 

2.Modalverben: müssen, können, dürfen, sollen, wollen, mögen, möchten

 

  1. gebrauch in den Zeitformen

Präsens: Ich kann tanzen

Präteritum: Ich konnte tanzen

Perfekt: Ich habe tanzen gekonnt

 

finite Form Verb wird gebeugt

infinite From Verb bleibt im Infinitiv

 

Die Wörtliche Rede

 

Die Wörtliche Rede

 

Merke: Die Wörtliche Rede wird in An- und Ausführungszeichen gesetzt. Dadurch wird erkennbar wann etwas gesprochen wird.

 

Es gibt 3 Möglichkeiten die WR anzuwenden.

 

  1. Bsp: Sie rief: „Einen Augenblick!“

(Die Redeeinführung kommt an ersten Stelle, danach die Wörtliche Rede in Anführungs- und Ausführungszeichen.)

 

  1. Bsp: „Einen Augenblick“, rief sie.

(Hier wird die WR von einem Komma vom Rest getrennt.)

 

  1. Bsp: „Einen Augenblick“, rief sie, „ich bin gleich da.“
    (Hier werden wieder beide Teile der WR von Kommas getrennt.)

 

  • Wörter die man ebenso hervorheben will werden auch in An- und Ausführungszeichen gesetzt.

Bsp: Er zog seine „Ausgehsachen“ an.

 

  • Wörtlicher Rede in Wörtlicher Rede

Bsp: Sie meinte: „ Er hat gesagt: ‚Heute ist Montag.’ “

 

 

 

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  1. Passiv
  2. Aktiv
  3. Pronomen
  4. Akkusativ